Meine Weltreise geht weiter

French Diner 22. Februar 2010

Einsortiert unter: Uncategorized — Ruth @ 17:21

Nachdem wir Mädels sie schon zigmal bekocht haben, haben sich auch die Jungs mal aufgerafft und was für uns gemacht. Aber Hallo.. das war schon wirklich sehenswert.

Wir hatten Champagner und Olivenhäppchen (oder wie sagt man zu kleinen Toasts mit Olivenpaste bestrichen?) und der Salatteller der auf dem Foto zu sehen ist. Danach wurde ein Braten und sehr sehr leckerer Wein serviert. Natürlich, Franzosen verstehen ja was von Wein. Nachspeise war natürlich Käse und Brot und noch mehr Wein. Was wirklich beeindruckend ist, dass die Jungs es geschafft haben in der recht nüchternen Wohnheimküche so eine tolle Atmosphäre zu zaubern (Kerzen, Musik und wir mussten uns alle schick anziehen).

Fazit: Danke Jungs, das dürft ihr gerne wieder machen!

 

Oxford 7. Februar 2010

Einsortiert unter: Uncategorized — Ruth @ 23:36

Diese Woche hatten wir sehr netten Besuch aus Deutschland. Die Susi hat alle mein-Perso-ist-abgelaufen und gestern-war-der-Flug-noch-günstiger Probleme überwunden und über einen kleinen Umweg den Weg zu uns nach Stoke-on-Trent gefunden. (Sie sollte in Manchester landen, leider verursachen aber 2 cm Schnee in England so ein Chaos das der Manchester Airport gesperrt wurde, das Flugzeug in Birmingham gelandet ist und die Passagiere mit dem Bus hergefahren wurden.)

Die Gelegenheit haben wir jedenfalls genutzt und sind nach Oxford gefahren, eine der berühmten Universitätsstädte in England, für diejenigen die noch nicht davon gehört haben. ;-)

Da würde ich auch gerne studieren. Allerdings müsste ich dann meine Nase etwas höher tragen und etwas mehr Geld zur Verfügung haben. Aber die Stadt ist es wirklich wert. Der Reiseführer erzählt was von ca. 40 Colleges, hunderten von historisch und architektonisch interessanten Gebäuden und er hat Recht. Wir sind relativ am Anfang auf den Turm der St. Mary´s Cathedral (£3) und hatten bei strahlendem Sonnenschein (!) einen wundenbaren Rundumblick auf diese sehr kleine aber sehr feine Stadt.

Natürlich sind wir auch in eines der Colleges gegangen, um genau zu sein in das St. Christ Church College (£ 4,5). Unglaublich alt, ich weiß allerdings keine Jahreszahl. Es hat aber so nach ca. 1000 Jahren ausgesehen. Vielleicht auch nur 800. Jedenfalls hat hier schon King Henry VIII. studiert, der Typ der seine Frauen ständig umgebracht hat, und Queen Elisabeth, the Virgin Queen. Die mit den roten Haaren und der hohen Stirn.Von diesen und nocht vielen weiteren Herrschaften hängen in einem rießigen Speisesaal Gemälde an den Wänden. Jeder ehemalige Student der irgendwann mal Bischof, Philosoph, König, Königin oder sonstwie berühmt geworden ist. Und dort essen wohl täglich die Studenten. Das ist mal was anderes als die weißen Tische in der Mensa!

Ich würde doch gut mit dazupassen, oder?

Und ich muss es einfach ncohmal erwähnen: das Wetter war einfach himmlisch! Allerdings sieht es auf dem Photo wärmer aus als es war. Hier der zum College gehörige Park mit Sportplatz zu eurer Rechten.

Ich erspare euch jetzt die St. Mary´s Cathedral, ich werd außerdem immer noch nicht drüber fertig, dass wir nicht bei der Vordertür wieder raus durften, sondern einmal rundrum gehen mussten und zur Seitentür raus. Visitors durften nämlich nur exact dem ausgeschriebenen Rundweg folgen! Und die Einhaltung des Rundwegs wurden vom Personal mit Argusaugen überwacht.

Das Oxford Castel war ein sehr gut erhaltenes, aber die sieben Pfund Eintritt kurz bevor die schließen wollten war uns dann doch zu viel und so hatten wir lediglich einen Blick von außen. Um die Zeit konnte ich eh schon keine alten beeindruckenden Gebäude mehr sehen und wir sind die letzte Studen dem guten Wetter wegen noch Sonnenbrillen shoppen gegangen:

Ach ja, ich habe mir in Oxford in einem supersüßen kleinen Laden eine  Scheibe Fudge genehmigt und nebenbei gerade die verbleibenden Reste vertilgt. Fudge ist dieses weiche Karamel aus Zucker und Sahne und eine sehr englische Süßigkeit. Und einfach himmlisch!

 

Kommentare 3. Februar 2010

Einsortiert unter: Uncategorized — Ruth @ 16:16

Bitte Bitte liebe Leser, schreibt mir doch als Kommentar was ihr so denkt über meine Schreiberei!

 

Das englische Wetter – ein beliebtes Thema 3. Februar 2010

Einsortiert unter: Uncategorized — Ruth @ 16:15

Wenn du morgens aus dem Fenster schaust und siehts, dass die Sonne scheint, dann nimm auf jeden Fall einen Regenschirm mit! Wenn hier in England eines sicher ist, dann dass das Wetter nicht hält.

Es kann am selben Tag die Sonnen scheinen, regnen und schneien. Das alles natürlich bei einem beißenden nordenglischen Wind.

Aber es gibt auch mal Tage an denem einem studenlang die Sonne ins Gesicht scheint. Auch wenn ich sie bisher an einer Hand abzählen kann. Aber ich habe Beweise!

 

Wohnheim – Spode Hall 3. Februar 2010

Einsortiert unter: Uncategorized — Ruth @ 16:13

Bilder vom Zimmer

Natürlich bin ich aus Stuttgart verwöhnt! Das Wohnheim dort wurde erst vor 4 Jahren neu geöffnet. Die Bäder sind noch neu, die Möbel sehen aus wie nicht gebraucht, die Küchen sind noch nicht abgesifft. und alles wurde so installiert dass es leicht zu reinigen ist. Was dann auch ziemlich gut gemacht wird.

Nicht so in Spode Hall in Stoke-on-Trent. Als ich mein Zimmer das erste mal betreten habe war mein Gedanke „ich wohne in einem Gefängnis“. Genau wie die Bilder zeigen: unglaublich klein, sehr spartanisch eingerichtet, unmöglich hässlich, die Fenster so undicht wie man es in Deutschland nie finden würde und eine Heizung von der ich nicht wusste dass es so was überhaupt noch gibt. Achja, das Waschbecken im Zimmer hat einen Mini-Warmwasserboiler den man nicht benutzen kann weil der Hahn das Wasser im gesamten Zimmer verteilen würde.

Okay Okay, ich geb ja zu, mitlerweile sieht das Zimmer nicht mehr so aus nachdem ich meine Sachen ausgepackt habe.. aber das war der erste Eindruck!

Trotzdem fühle ich mich hier sehr wohl. Die Mädels aus unserer WG (zumindest die mit denen wir uns regelmäßig unterhalten) sind supernett, alle anderen Leute mit denen wir regelmäßig was unternehmen nicht weiter als 1 Minute zu Fuß weg, es gibt ein Sportcenter, eine Kantine, ein Cafe, einfach alles was sich der Student so wünscht auf dem Campus. Und es ist alles in England, nicht in Stuttgart. Das ist nochmal ein großer Pluspunkt!

 

Liverpool 29. Januar 2010

Einsortiert unter: Uncategorized — Ruth @ 10:45

Natürlich war unser erster Stop in der Straße mit all den Beatles-Sights. “The Cavern Club” in dem sie zu ihren Anfangszeiten ganze 292 mal aufgetreten sind (die Zahl wurde so oft erwähnt, dass ich sie mir einfach gemerkt habe), The Beatles Shop, The Wall of Fame, Beatles Messingstatuen, und so weiter. Das alles war in der Matthews Street, siehe erstes Foto. So sehen die Straßen in der gesamten Altstadt aus. So Englisch!

Danach haben mich die anderen Mädels in die ”Walkers Arte Gallery” gezerrt. Richtig interessant war da drin eine Toilette, die zu einem Musikinstrument umfunktioniert wurde! Ausgestellt wurden auch Bilder. Und zwar massenhaft viele Bilder. Vom Mittelalter über die weiteren Jahrhunderte bis zur viktorianischen Zeit und ein paar Räume mit Impressionistischen Künstlern deren Namen ich noch aus dem Kunstunterricht kenne. Aber lassen wirs dabei.

                              

Mich hat die “Georges Hall” viel mehr begeistert. In dem Gebäude waren sowohl das oberste Gericht von Liverpool als auch ein Konzert- und Ballsaal untergebracht. Glücklicherweise haben wir zwei sehr nette Damen gefunden die gewillt waren unsere Späße mitzumachen und uns zu fotografieren.

Wenn man in Liverpool ist kommt man auch nicht um das Museum “The Beatles Story” rum. Wir haben viel Zeit darin verbracht und es war wirklich gut gemacht. Viele Bilder, viel Musik natürlich und viele Kurzfilme. Diese Stadt scheint wirklich sehr stolz auf ihre Beatles zu sein.

Am Sonntag morgen hat uns das typisch englische Wetter erst mal in ein superschnuckliges französichen Bistro zum Frühstück getrieben. Ich habe allerdings das englische Frühstück genommen. Also Black Pudding ist ganz ekelhaft, irgendso ne gebratene Blutwurst. Aber an baked beans habe ich mich mitlerweile gewöhnt. Und natürlich die sausages!

Allzu viel haben wir am Sonntag nicht mehr geschafft. Aber wir waren natürlich am Samstag abend weg und alle ein wenig müde. Die Engländer trinken wirklich bis zum Umfallen. Wie sich die englischen Mädels auf ihre 15 Zentimeter Heels und Platosohlen halten frag ich mich auch. Naja, die Portion Fish&Cips um halb 3 Uhr Morgens hat jedenfalls sehr lecker geschmeckt.

Gesehen haben wir noch das International Slavery Museum, ziemlich erschreckend. Liverpool hat in der Verschleppung von Sklaven wohl eine große Rolle gespielt. Erschreckend häßlich war dagegen die katolische Kathedrale. Von außen hat sie ausgesehen wie eine Festung von einem bösen Herrscher aus Herr der Ringe oder so. Innen war sie etwas schöner, aber das rießen Metallgestell an der Decke das wohl die Dornenkrone sein sollte oder so hat mehr nach Gefängnis ausgesehen. Wie die Leute da drin andächtig sein können versteh ich nicht ganz. Die anglikanische Kathedrale hat ausgesehen wie eine gotische Kathedrale aussehen soll. Groß, beeindruckend und mit einem wundschönen Klang. Wir hatten das Glück noch ein Chorstück mitzubekommen. Der Souvenirshop samt Cafe im Inneren hat mich dann aber doch etwas irritiert.

Last but not least haben wir uns abends gemütlich in einem sehr klassischen englischen Pub niedergelassen und uns ein Rump Steak schmecken lassen:

 

2. Woche an einer englischen Uni 24. Januar 2010

Einsortiert unter: Uncategorized — Ruth @ 21:09

Das muss ich jetzt mal loswerden: Die BA ist wirklich organisiert!!

Hier ist das nicht immer der Fall. Manche Sachen funktionieren reibungslos, manche nur sehr schwer. Ein Beispiel. Montag um 11 Uhr habe ich die lecture zum Modul “Managing Organisations”. Das wusste ich aber nicht, da diese Veranstaltung auf keiner Liste stand und wir auch sonst nicht informiert wurden. Tja, Fehler der Verwaltung. Jetzt weiß ich aber Bescheid, habe ein Skript ergattern können und weiß auch dass ich für 40 Pfund das Buch der Dozentin kaufen soll. Nun gut.

Ich hab auch was positives zu berichten: All die Dozenten die ich bisher kennen gelernt haben sind gute, interessante und INTERESSIERTE Dozenten. Was an manch Stuttgarter Hochschulen nicht immer der Fall ist. Ich denke hier tue ich mir sehr leicht mich nach der Vorlesung nochmal hinzusetzten und nachzuarbeiten. Und das wird auch erwartet. Besser gesagt, ohne Eigenarbeit kann man warscheinlich keine Prüfung auch nur bestehen. Dafür wird uns aber einiges zur Verfügung gestellt. Zum Beispiel etwa eine Million Computer in allen Gebäuden auf dem Campus, ein eigener Netzwerkspeicherplatz auf den wir auch von zu Hause aus über das Internet Zugriff haben, eine 24/7 Bibliothek, eine Onlineplattform für jedes Modul, so dass der Dozent uns Infos und Papiere zukommen lassen kann… ect ect.

Neben dem akademischen Teil gibt es natürlich noch einen Freizeitteil. Und der ist HUGE! Am Donnerstag war ABC-Night. Jede Hall of Residence und jede studentische Society bekommt einen Buchstaben aus dem Alphabet zugeteilt und muss sich als etwas verkleiden das mit diesem Buchstaben beginnt. Bei uns ist dabei folgendes rausgekommen:

Wir hatten den Buchstaben B wie “balloons”. Links ich selbst, in der Mitte Rags und rechts Lisa.

Am Wochenende waren wir in Liverpool, dazu schreibe ich diese Wochen noch was..

 

Seit 3 Tagen keine Sonne 12. Januar 2010

Einsortiert unter: Uncategorized — Ruth @ 19:38

Von England kennt man ein paar Klischees:

Das Wetter ist immer schlecht.

Engländer haben einen schlechten Modegeschmack.

Englische Studenten machen jeden Tag Party.

Es ist alles wahr! Seit drei Tagen kein Zeichen von Sonne, stattdessen ständiger Schneeregen und beißende Kälte.

Diejenigen Engländer und Engländerinnen die ich bisher gesehen habe kleiden sich, was man auf dem Festland zumindes als “komisch” oder “seltsam” bezeichnen würde. Oder man sieht ein Mädchen das seine nicht sehr ansehnlichen Beine in einem sehr kurzen Kleid zur Schau stellt und bezeichnet es als “hässlich”

Montag Abend ist “Student Night” in Clubs, Dienstag ist Karaoke on campus, Mittwoch Quiz Night im studenteneigenen Club, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag wird sowieso gefeiert.

Bilder folgen noch, aber die beste Bezeichnung für mein Wohnheimzimmer ist “Gefängniszelle”.  Nichtsdestotrotz fühle ich mich hier sehr wohl. Die Mitbewohnerinnen, die Angestellten an der Uni, die Studenten der Student´s Union, einfach alle sind so super nett dass man sich einfach nur wohlfühlen kann.

Die Gruppe der internationals der Staffordshire University besteht vor allem aus Deutschen und Franzosen. Die meisten der Deutschen kommen von der DHBW Stuttgart. Das sind natürlich beste Voraussetzungen Englisch zu lernen. Lisa und ich habens schlau angepackt und und mit einer Gruppe Franzosen und nur zwei weiteren deutschen Mädels angefreundet, so dass wir zumindest meistens Enlisch sprechen. Na, die Vorlesungen werden das sehr bald ändern.

 

Neustart 15. Dezember 2009

Einsortiert unter: Uncategorized — Ruth @ 20:56

Heute ist der 15. Dezember, also gehts in (1,2,3,5,10, 15, 20, 22, 25,…) 26 Tagen wieder los! Auf zu neuen Abenteuern, ein weiteres Land endecken und mehr kennen lernen. Diesmal dabei auch noch jede Menge lernen, da ich im Januar nicht auf Reisen gehe, sondern sehr ernsthaft studiere. Ich denke ich werde trotzdem genug Zeit haben ein “Privatleben” zu führen, Leute kennen zu lernen und ein bischen die Insel zu bereisen. Groß ist sie ja eh nicht ;-)

 

Mit einem Strom Reiselustiger die Ostküste runter… 9. April 2008

Einsortiert unter: Uncategorized — Ruth @ 05:09

Als braver Backpacker in Australien „macht“ man die Ostküste. Cairns – Cape Tribulation – Townsville – Airlie Beach – Whitsunday Islands – Hervey Bay – Fraser Island – Noosa – Australia Zoo – Brisbane – Byron Bay. Das waren die Stationen. Ich hätte zwischendrin noch viel mehr sehen können, aber dazu hat leider die Zeit und das Geld nicht gerreicht. Was ich aber gesehen habe ist mir unvergesslich geworden.

Cairns war schlichtweg verregnet. Alle 5 Minuten hats dort das regnen angefangen. Naja, ist ja auch in tropical Queensland. Aber mit hilfe des Nightmarkets (Souveniershopping) und zwei Telefonzellen sind wir nur einmal triefend nass im Hostel angekommen.

Cape Tribulation war auch verregnet. Das ist die Nordostspitze von Australien, ein Regenwaldgebiet. Dort haben alle Pflanzen Stacheln! Alles will sich irgendwie verteidigen! Nur dem Krokodil reichen seine Zähne um das Nest sicher zu halten. Ansonsten muss ich gestehen, dass der Regenwald zwar chillig, aber nicht so sehr aufregend war. Es war interessant zu sehen, wie die Pflanzenwelt so aussieht, aber sie hat mich nicht vom Hocker gehauen.

Next Stop: Townsville. Wir haben uns drei Tage Rast gegönnt, ein bischen ausruhen, ein bischen Wäsche waschen, ein bischen rumliegen und faul sein. Trotz Osterwochenende konnten wir weggehen und haben im Irish Pub im Quiz einen Jug Bier gewonnen (mit Hilfe des netten Australiers, dem ganz langweillig war bis er uns kennen gelernt hat) und im Club danach drei Schlägereien beobachtet. Richtig erfolgreicher Abend!

Die Whitsunday Islands waren ein Traum! Ein Seegelboot, eine tolle Crew, tolle Leute (vor allem die zwei Holländer – sehr entertaining) und dieses fabelhafte Wetter an einem der schönsten Orte der Welt. Whitehaven Beach muss man gesehen haben um sich darauf zu freuen in den Himmel zu kommen! Der weicheste Sand über den ich die Ehre hatte zu laufen, das klareste Wasser durch das ich jemals geschwommen sind und die blauesten Krabben die jemals vor mir davongelaufen sind. Und zwar hunderte von ihnen! Ich hab sogar einen Babyhai gesehen! Und ich wollte ganz einfach nicht gehen, weil der Sand so toll war! Aber da die Inseln ein Nationalpark sind, darf man nichts davon mitnehem. Das einzig blöde war, der Sand hat meine Camera kaputtgemacht, sie tut nicht mehr ganz was sie soll.

Auf dem Boot bin ich nur ein bischen Seekrank geworden, aber das Schnorcheln im Great Barrier Reef und vor allem mein erster Tauchgang haben das wieder wett gemacht! Ich will meinen Tauchschein machen! Das ist der Wahnsinn: ich hab einen Rochen gesehen, die ganzen Korallen in ihren hunderttausend Farben, durch Fischschwärme geschwommen, einzelne Fische verfolgt (teilweise richtig große) und ich hab das ganze auch noch überlebt!

Fraser Island hab ich sozusagen auch getaucht: aber im Regen nicht im Meer. Der erste Tag unserer drei-Tages-Campingtour war noch wunderschön und wir haben ihn auch sehr genossen, als aber am 2. Tag abends der Regen losging, waren wir nicht mehr so happy. Aber irgendwie haben wir es geschafft eine recht große Fläche mit Planen zu überspannen und darunter dann wieder zu trocknen und einen Heidenspaß haben. Die Insel besteht komplett aus Sand und ist so berühmt, weil auf diesem Sand ein kompletter Regenwald wächst. Weiterhin gibts noch wunderschön klare Seen, eine fantastische Tier und Pflanzenwelt und Kilometerlang Beach, der einfach zur Straße umfunktioniert wurde. Mit 4-Wheel-Drives. Recht hoppelige Angelegenheit, aber Lars unser Fahrer hat sich alle Mühe gegeben.

Kommen wir zum Australia Zoo, home of the Crocodile Hunter Steve Irwin, der ja leider 2006 von einem Rochen getötet wurde. Irgendwer hat mir erzählt, es gab in Australien in den letzen 200 Jahren 2 Fälle, dass ein Mensch bei einem Zusammenstoß mit einem Rochen gestorben ist: irgendeine arme Sau – und Steve Irwin.

Wenn man aber sieht was er mit diesem Zoo an der australischen Ostküste geleistet hat, weiß man er lebt ewig. Ich hab ja schon ein paar Tierparks gesehen, aber sowas noch nicht. Noch nirgendwo ist mir passiert, dass ein Leopard an der Leine spazierengeführt wird, ich durfte bisher noch keinen Koala und keine Schlange streicheln, ich hatte nicht ständig Lizzards um meine Füße rumlaufen oder Wombats an mir vorbei. Ich wusste nicht wie weich Kängaroos und Wallabies sein können, wie niedlich Babytieger sind und hab noch nie einem Krokodiel beim gefüttertwerden zugesehen. Einfach der Wahnsinn! Das ganze noch bei 32°C im Schatten, das macht den Tag perfekt, da man im ganzen Park genug Eis kaufen konnte. Das ganze ist sehr lehrreich aufgebaut, einen Aufgabe die sich der Australia Zoo gestellt hat ist den Leuten zu zeigen wie sie vor allem die Tierwelt erhalten kann. Wenn ihr die Gelegenheit habt: schaut ihn euch an!

In Noosa ( 1 Stunde vom Zoo) hab ich in dem winzigsten Nationalpark des Landes den schönsten Sonnenuntergang meines Lebens gesehen. Bilder werd ich euch mit Sicherheit zeigen wenn ich in naher Zukunft wieder daheim bin.

Letzte Station war dann Byron Bay, das Zentrum der Surfer, Kiffer und Backpacker. Surfkurs hab ich dort gemacht (ja, ich bin gestanden und hab Wellen gesurft!), Backpacker bin ich selber, nur von den Kiffern hab ich mich ferngehalten, brav wie ich bin. Leider war das Wetter relaiv schlecht und blöderweise hab ich dieses schlechte Wetter dann mit nach Sydney genommen, so dass ich hier schon wieder vollgeregnet werde, auf meinen täglichen Wegen in und aus der Stadt heraus.

 

 
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.